Chronik der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe e.V.

Sehr geehrte Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe e.V. sehr geehrte Besucherinnen und Besucher, Leserinnen und Leser 

Die Zukunft unserer Wälder wird von Jahr zu Jahr zu einer Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Den Klimawandel bezeichnet man als größte Herausforderung der gegenwärtigen und der nachfolgenden Generationen. „Der beste Weg dem Klimawandel zu begegnen, ist die nachhaltige Nutzung von Wäldern und die Umgestaltung der Wälder“ (Vielfältigkeit). Wenn wir unsere Wälder Klima-fit machen, können die Kinder von heute auch morgen noch genauso vom Wald profitieren wie viele Generationen vor ihnen. Denn unsere Wälder sind für Menschen und Tiere von unschätzbarem Wert. Sie speichern Trinkwasser, reinigen die Luft, regulieren das Klima, speichern CO2 und produzieren Holz. Sie sind Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzenarten, sie dienen uns als Erholungsort, Sport- und Spielplatz und sind gleichzeitig Arbeitsplatz und Einkommensquelle für tausende Menschen bei uns. Jeder sollte sich überlegen, was er oder sie persönlich einbringen kann.

Der Vorstand der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe e.V. 

Andreas Schmitt

Erläuterungen zu unserem Wappen:

Die drei Ballen im Wappenschild erinnern an die alten Feudalverhältnisse unter der Herrschaft der Sickinger Grafen. Die Kornähren deuten an, dass die fast waldfreie Hochlandschaft der Sickinger Höhe die Kornkammer des Westrich war, während an den Steilhängen zu den tief eingeschnittenen Tälern noch heute überwiegend Wald wächst. Das Eichenblatt deutet darauf hin, dass sich auf den Sommerseiten dieser Hänge bis Ende der fünfziger Jahre meist Eichenschälwälder befanden.

Die Entstehung der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe e.V.

Erste Aufforstungen wurden durch einzelne Bauern und Waldbesitzer nachweislich in den Jahren nach 1844 vorgenommen. Damals wurden im Schwarzbachtal auf einer Fläche von ungefähr zehn Hektar ca. 60.000 Bäume gepflanzt. 

Erst über 100 Jahre später gab der damalige Forstmeister Weber in einer Waldbesitzerversammlung am 23.03.1958 bekannt, dass 57 beteiligte Privatwaldbesitzer der Gewanne „Riegelsberg“ (Gemarkung Hermersberg), ihren Beitritt zur Waldwirtschaftsgemeinschaft „Riegelsberg“ schriftlich erklärten. 

Am 06.07.1958 fand in der Wirtschaft „Diehl“ in Zeselberg die erste Mitgliederversammlung der Waldwirtschaftsgemeinschaft „Riegelsberg“ statt. Leiter dieser Versammlung war Forstmeister Weber von der Landwirtschaftskammer Pfalz. Von den 57 Mitgliedern waren 34 anwesend. Die Versammlung war beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wählte August Bettinger aus Weselberg zum Vorsitzenden. Die gewählten Vorstandsmitglieder waren Hubert Frank aus Harsberg, Bernhard Bold und Artur Schön, beide aus Hermersberg. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Hubert Frank aus Harsberg gewählt. Zum Schriftführer und Rechnungsführer wurde Georg Meier aus Hermersberg und zum Rechnungsprüfer wurde Karl Klug aus Weselberg gewählt.

In dieser Zeit existierte auch noch die Waldbaugemeinschaft Zeselberg / Hettenhausen. Nähere Informationen sind darüber jedoch nicht bekannt. 

Am 19.12.1974 hat auf Einladung des Forstamtes Waldfischbach eine Besprechung mit den Bürgermeistern von Weselberg, Hermersberg, Schauerberg, Hettenhausen (Höheinöd und Saalstadt waren entschuldigt), sowie den Vorsitzenden der Waldwirtschaftsgemeinschaft Weselberg und deren Geschäftsführern im Forstamt stattgefunden. Zweck dieser Besprechung war die Überführung der Waldwirtschaftsgemeinschaft Weselberg und der Waldbaugemeinschaften Zeselberg und Hettenhausen in die Forstbetriebsgemeinschaft, der sich die Privatwaldbesitzer der übrigen Gemeinden anschließen sollten. Die Forstbetriebsgemeinschaft sollte als Idealverein „Sickinger Höhe“ mit Sitz in Weselberg gegründet werden. Die Gründung von Waldbaugemeinschaften als örtliche Untergruppen der einzelnen Ortsgemeinden war vorgesehen.

Am 10.04.1975 fand die Gründungsversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft „Sickinger Höhe“ im Nebenzimmer des Gasthauses Neumayer in Weselberg statt. Bei der Versammlung waren 48 Privatwaldbesitzer (aus Harsberg (5), Höheinöd (5), Hermersberg (8), Horbach (5), Saalstadt (1), Weselberg (13), Zeselberg (10), Waldfischbach-Burgalben (1)). Weiterhin waren die Ortsbürgermeister H. Ochsenreiter aus Horbach, H. Weis aus Hermersberg, H. Stengel aus Höheinöd und H. Brämer aus Weselberg anwesend. Landforstmeister H. Wambsganß vom Forstamt Waldfischbach-Burgalben leitete die Gründungsversammlung. Nachdem die Satzung verlesen und erläutert wurde, erklärten 46 der 48 Anwesenden ihren Beitritt zur Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe. 

Die Mitgliederversammlung hatte wie folgt die Vorstandschaft gewählt:

Harsberg
1) Albert Lenhart
2) Oswin Müller

Hermersberg
1) Ottmar Bold
2) Clemens Bold

Höheinöd
1) Albert Schäfer
2) Gustav Höh

Horbach
1) Edwin Ochsenreiter
2) Otto Baque

Weselberg
1) August Bettinger
2) Edmund Mangold

Zeselberg
1) Erich Feick
2) Alfons Knöller

Rechnungsprüfer wurden Alois Storck aus Weselberg und Herbert Kettering aus Hermersberg.

Zum ersten Vorsitzenden wurde August Bettinger aus Weselberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Clemens Bold aus Hermersberg gewählt.

Die Vorstandschaft übertrug die Geschäftsführung an Georg Meier aus Hermersberg.

In den Jahren 1974 bis 1979 wurden für 5,48 ha Neuaufforstung Zuschüsse ausgezahlt. Dies entspricht einer Anzahl von ca. 30.140 gepflanzten Jungbäumen.

Die Jahre 1980 bis 1985

Am 18.01.1980 fand in der Gastwirtschaft „Bossung“ in Donsieders die Gründungsversammlung der Waldbaugemeinschaft Donsieders als Untergruppe der Forstbetriebsgemeinschaft „Sickinger Höhe“ statt. Als Vertrauensmann wurde Volker Littig und als sein Vertreter wurde Ludwig Lickteig, beide aus Donsieders gewählt. Der Vertrauensmann sollte künftig dem Vorstand der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe angehören.

In der nachfolgenden Mitgliederversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe am 23.05.1980 in der Gastwirtschaft Neumayer wurde die Satzungsänderung dahingehend beschlossen, dass die Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe in den Gemeinden Weselberg, Harsberg (Ortsteil von Weselberg), Zeselberg (Ortsteil von Weselberg), Hermersberg, Höheinöd, Horbach und Donsieders Waldbaugemeinschaften als örtliche Untergruppen bildet.

Am 27.01.1981 wurde in der Jahreshauptversammlung neu gewählt:

Harsberg
1) Albert Lenhart
2) Oswin Müller

Hermersberg
1) Clemens Bold
2) Ottmar Bold

Höheinöd
1) Albert Schäfer
2) Gustav Höh

Horbach
1) Karl Bold
2) Otto Baque

Weselberg
1) August Bettinger
2) Edmund Mangold

Zeselberg
1) Erich Feick
2) Ewald Lutz

Donsieders
1) Volker Littig
2) Ludwig Lickteig

Zum ersten Vorsitzenden wurde August Bettinger aus Weselberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Clemens Bold aus Hermersberg wiedergewählt.

Laut Tätigkeitsbericht wurden im Jahre 1980 rund vier Kilometer Waldwege und rund zehn Hektar Ödland aufgeforstet.

Die erste benannte Unterweisung für die Bedienung, Wartung und Pflege von Motorsägen wurde im Frühjahr 1980 durch die STHIL-Werksvertretung aus Erfenbach durchgeführt. 30 Mitglieder machten von dem Praxisangebot Gebrauch.

Vorsitzender Bettinger stellte fest, dass der eingetragene Verein in sieben örtliche Waldbaugemeinschaften untergruppiert ist und die insgesamt 165 Mitglieder 339 Hektar Privatwald bewirtschaften.

In der Jahreshauptversammlung am 22.03.1984 würdigte und verabschiedete sich die Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe von dem in Ruhestand tretenden Amtsleiter des Forstamts Waldfischbach-Burgalben, Forstdirektor H. Wambsganß, der Initiator der Gründung der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe war. 

In den Jahren 1980 bis 1985 wurden für 39,15 ha Zuschüsse ausgezahlt. Dies entspricht ca. 215.325 gepflanzten Jungbäumen. 

Die Jahre 1986 bis 1990 

Am 11.03.1986 in der Jahreshauptversammlung wurde der Vorsitzende August Bettinger verabschiedet und es fanden Neuwahlen statt. Folgende Wahlergebnisse:

Donsieders
1) Ludwig Lickteig
2) Julius Becker

Harsberg
1) Albert Lenhart
2) Ruprecht Kessler

Hermersberg
1) Clemens Bold
2) Wendelin Petry

Höheinöd Die Wahl fand zu einem späteren Zeitpunkt statt. 
1) Wolfgang Kettering
2) Hans Schäfer

Horbach
1) Karl Bold
2) Walter Schwebius

Weselberg
1) Edmund Kessler
2) Erich Busch

Zeselberg
1) Erich Feick
2) Ewald Lutz

Zum ersten Vorsitzenden wurde Rupprecht Kessler aus Weselberg gewählt und zum zweiten Vorsitzenden wurde Clemens Bold aus Hermersberg wiedergewählt.

Oberforstrat H. Albert vom Forstamt Hinterweidenthal stellte Herrn Matthias Jäger vom Forstamt Zweibrücken als den künftig zuständigen Privatwaldbetreuungsbeamten der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe vor.

Die Wahl der Vertrauenspersonen von Höheinöd fand ein Jahr später am 29.01.1987 statt. Gewählt wurde Wolfgang Kettering und als Vertreter Hans Schäfer.

In der Jahreshauptversammlung am 08.01.1988 wurden Herbert Kettering und Hans Eisenhut einstimmig zum Rechnungsprüfer bestellt.

Es wurde die Durchführung von Motorsägelehrgängen veranlasst.

Am 16.01.1988 fand die erste Waldbegehung für alle interessierten Privatwaldbesitzer zum Thema Jungbestandspflege statt.

Am 05. und 06.02.1988 fanden im „Cafe Weis“ in Hermersberg, in der Waldfläche Clemens Bold in der Gemarkung Hermersberg, sowie am 11. und 12.03.1988 in Weselberg die ersten Motorsägelehrgänge der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe statt. Die Lehrgänge wurden infolge der hohen Unfallhäufigkeit im Kleinprivatwald von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Speyer angeboten.

Am 16.07.1988 unternahm die Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe und der Waldbauverein Zweibrücken die erste Lehrfahrt zur Baumschule Conrad Appel nach Darmstadt, mit anschließender Einkehr und Weinprobe an der Weinstraße.

In den Jahren 1986 bis 1990 wurden für 54.13 ha Neuaufforstung und ca. 5,88 ha Jungbestandspflege Zuschüsse ausgezahlt. Dies entspricht einer Anzahl von ca. 297.715 gepflanzten Bäumen.

Die Jahre 1991 bis 1995

Neuwahlen fanden im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 01.03.1991 statt. Es wurde wie folgt gewählt:

Donsieders
1) Julius Becker
2) Kurt Wolf

Harsberg
1) Albert Lenhart
2) Anton Frank

Hermersberg
1) Clemens Bold
2) Ottmar Bold

Höheinöd
1) Wolfgang Kettering
2) Otto Groß

Horbach
1) Karl Bold
2) Walter Schwebius

Weselberg
1) Heinrich Leidner
2) Otto Kessler

Zeselberg
1) Erich Feick
2) Alfons Knöller

Zum ersten Vorsitzenden wurde Clemens Bold aus Hermersberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Albert Lenhart aus Harsberg gewählt.

Herr Rupprecht Kessler war im November 1990 verstorben und somit als erster Vorsitzender ausgeschieden. Herr Kessler war erster Vorsitzender seit März 1986.

Als Rechnungsprüfer wurden Robert Vatter und Hans Eisenhut wiedergewählt.

Zum Geschäftsführer wurde Wolfgang Kettering wiedergewählt.

Als Vertreter des erkrankten Betreuers Matthias Jäger stand Forstinspektor Udo Ferber, Beamter zur besonderen Verwendung am Forstamt Zweibrücken Rede und Antwort.

In den Jahren 1991 bis 1995 wurden für 41,8 ha Neuaufforstungen und für ca.10,6 ha Jungbestandspflege Zuschüsse ausgezahlt. Dies entspricht ca. 229.900 gepflanzten Bäumen.

In den Jahren 1996 bis 2000

In der Jahreshauptversammlung am 07.02.1996 fanden Neuwahlen statt. Die Ergebnisse waren:

Harsberg
1) Albert Lenhart
2) Anton Frank

Hermersberg
1) Clemens Bold
2) Ottmar Bold

Höheinöd
1) Otto Groß
2) Gustav Munzinger

Horbach
1) Karl-Heinz Pfiffi
2) Walter Schwebius

Weselberg
1) Andreas Schmitt
2) Otto Keßler

Zeselberg
1) Erich Feick
2) Alfons Knöller

Schauerberg     Berthold Keßler

Saalstadt     Richard Rutz

Zum ersten Vorsitzenden wurde Clemens Bold aus Hermersberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Albert Lenhart aus Harsberg wiedergewählt.

Als Kassenprüfer wurden Robert Vatter und Hans Eisenhut bestätigt.

Zum Geschäftsführer wurde Wolfgang Kettering wiedergewählt.

Die Vertrauenspersonen von Donsieders wurden erst am 07.02.1997 in Donsieders im „Hasenheim“ gewählt. Damals wurde Julius Becker als Vertrauensperson und Kurt Wolf als sein Vertreter gewählt.

Privatwaldbetreuer Udo Ferber regte an, dass eine Exkursion über die frühere Eichenlohegewinnung im Mai 1996 stattfinden solle. Unter den Mitgliedern befanden sich noch viele die mit der Niederwaldbewirtschaftung vertraut waren und teilweise noch über entsprechende Werkzeuge verfügten.

In den Jahren 1996 bis 2000 wurden Zuschüsse für 32,8 ha Neuaufforstung und für ca. 19,5 ha Jungbestandspflege ausgezahlt. Dies entspricht einer Anzahl von ca. 180.400 gepflanzten Jungbäumen.

In den Jahren 2001 bis 2005

Folgende Personen wurden in der Jahreshauptversammlung am 30.03.2001 gewählt:

Harsberg
1) Walter Landoll
2) Anton Frank

Hermersberg
1) Robert Vatter
2) Ottmar Bold

Höheinöd
1) Bruno Sposny
2) Otto Groß

Horbach
1) Karl-Heinz Pfiffi
2) Claus Bold

Weselberg
1) Andreas Schmitt
2) Heinrich Leidner

Zeselberg
1) Dieter Feick
2) Alfons Knöller

Donsieders
1) Julius Becker
2) Kurt Wolf

Schauerberg     Berthold Keßler

Saalstadt     Richard Rutz

Zum ersten Vorsitzenden wurde Andreas Schmitt aus Weselberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Robert Vatter aus Hermersberg neu gewählt.

Im Amt der Kassenprüfer wurden Hans Eisenhut und Günter Kettering erneut bestätigt.

Wolfgang Kettering wurde als Geschäftsführer wiedergewählt.

Am 19.07.2001 fand in Bonn eine Demonstration der Waldbesitzer statt. Es wurde auf die Natur- und Klimaschutzsituation aufmerksam gemacht. 

Herr Clemens Bold, langjähriger Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe, wurde in der Jahreshauptversammlung am 22.02.2002 zum Ehrenvorsitzenden ernannt und es wurde Ihm eine Urkunde überreicht.

Am 27.11.2002 verkündete Landesforsten Rheinland-Pfalz eine Strukturreform. Demnach wurden ab dem 01.04.2004 die Forstbezirke gemäß Landeswaldgesetz neu abgegrenzt. Von 88 Forstämtern wurden 43 aufgelöst. Unter den aufgelösten Forstämtern war auch das Forstamt Waldfischbach-Burgalben. 

In der Jahreshauptversammlung am 11.03.2005 hielt Udo Ferber einen Diavortrag über die Aufforstung und Pflege des Waldes während seines Aufenthaltes im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Ghana. 

In den Jahren 2001 bis 2005 wurden Zuschüsse für 17,3 ha Neuaufforstung und für ca. 13,8 ha Jungbestandspflege ausgezahlt. Dies entspricht einer Anzahl von ca. 95.150 gepflanzten Bäumen.

Die Jahre 2006 bis 2010

In der Jahreshauptversammlung am 10.03.2006 fanden Neuwahlen statt. Es wurde wie folgt gewählt:

Harsberg
1) Walter Landoll
2) Anton Frank

Hermersberg
1) Robert Vatter
2) Ottmar Bold

Höheinöd
1) Bruno Sposny
2) Gerhard Linke

Horbach
1) Karl-Heinz Pfiffi
2) Claus Bold

Weselberg
1) Andreas Schmitt
2) Heinrich Leidner

Zeselberg
1) Dieter Feick
2) Alfons Knöller

Donsieders
1) Julius Becker
2) Alois Wilhelm

Schauerberg
1) Gunter Keßler
2) Berthold Keßler

Saalstadt     Richard Rutz

Zum ersten Vorsitzenden wurde Andreas Schmitt aus Weselberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Robert Vatter aus Hermersberg wiedergewählt.

Zum Kassenprüfer wurden Hans Eisenhut und Günter Kettering gewählt.

Zum Geschäftsführer wurde Wolfgang Kettering wiedergewählt.

Im Januar 2007 verstarb unser Ehrenvorsitzender Clemens Bold aus Hermersberg. Herr Bold war Vorsitzender von 1991 bis 2001 Gründungsmitglied, Vertrauensmann von Hermersberg, sowie stellvertretender Vorsitzender.

Das langjährige Vorstandsmitglied Berthold Kessler aus Schauerberg wurde am 10.02.2008 zum Ehrenmitglied ernannt. Herr Kessler war lange Jahre Vertrauensmann von Schauerberg.

Die Jahre 2011 bis 2015

In der Jahreshauptversammlung am 18.03.2011 fanden Neuwahlen statt. Es wurde wie folgt gewählt:

Harsberg
1) Walter Landoll
2) Steffen Sehy seit März 2009

Hermersberg
1) Robert Vatter
2) Ottmar Bold

Höheinöd
1) Gerhard Linke
2) Bruno Sposny

Horbach
1) Gerhard Baque
2) Claus Bold

Weselberg
1) Andreas Schmitt
2) Franz Leidner

Zeselberg 1) Dieter Feick

2) Dirk Schunk

Donsieders
1) Julius Becker
2) Alois Wilhelm

Schauerberg
1) Gunter Keßler
2) Berthold Keßler

Zum ersten Vorsitzenden wurde Andreas Schmitt aus Weselberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Robert Vatter aus Hermersberg wiedergewählt.

Zum Kassenprüfer wurden Winfried Dahler und Franz Leidner gewählt.

Zum Geschäftsführer wurde Wolfgang Kettering wiedergewählt.

Im Herbst 2010 wurde die Neuanschaffung eines Holzspalters beschlossen. Der bisherige Holzspalter war 18 Jahre lang in Gebrauch und nicht mehr betriebssicher. 

In der Jahreshauptversammlung vom 16.03.2014 teilte Herr Dr. Schuh vom Waldbesitzerverband für Rheinland-Pfalz e.V. mit, dass das Bundeskartellamt bereits vor Jahren festgestellt habe, dass der Staat durch seine Mitwirkung am Holzverkauf im Kommunal- und Privatwald eine nicht zulässige Monopolstellung geschaffen haben soll. Deswegen solle die Rundholzvermarktung für den Staatswald von dem im Privat- und Kommunalwald zukünftig getrennt werden.

Am 21 Juni 2015 fand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe ein Grillfest am Wasserbassin in Weselberg statt. Für alle Mitglieder Freunde und Gönner gab es nach dem Frühschoppen ausreichend Essen und Getränke. Der kürzlich angeschaffte Holzspalter wurde präsentiert. Vorsitzender Andreas Schmitt erinnerte an die Vereinsgründung am 10.04.1975 im Gasthaus Neumayer in Weselberg. 

Das Jahr 2016

In der Jahreshauptversammlung am 18.03.2016 gab Geschäftsführer Wolfgang Kettering bekannt, dass er nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung stehe. Es fanden Neuwahlen statt und es wurde wie folgt gewählt:

Hermersberg
1) Robert Vatter
2) Daniel Vatter

Höheinöd
1) Gerhard Linke
2) Bruno Sposny

Horbach
1) Gerhard Baque
2) Claus Bold

Weselberg
1) Andreas Schmitt
2) Franz Leidner

Zeselberg
1) Dieter Feick
2) Dirk Schunk

Harsberg
1) Walter Landoll
2) Steffen Sehy 

Donsieders
1) Julius Becker
2) Alois Wilhelm

Schauerberg
1) Gunter Keßler
2) Werner Schuhmacher

Zum ersten Vorsitzenden wurde Andreas Schmitt aus Weselberg und zum zweiten Vorsitzenden wurde Robert Vatter aus Hermersberg erneut wiedergewählt.

Zum Kassenprüfer wurden Winfried Dahler und Franz Leidner wiedergewählt.

Zum Geschäftsführer wurde Josef Wiehn gewählt.

Für seine 25-jährige Tätigkeit als Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe wurde Herrn Wolfgang Kettering eine Urkunde und ein Geschenkgutschein durch den Vorsitzenden Andreas Schmitt überreicht.

In der außerordentlichen Vorstandsitzung am 13.05.2016 wurde den Vorstandsmitgliedern mitgeteilt, dass gemäß eines Schreibens des Forstamts Westrich, das Privatwaldbetreuungsrevier (Betreuungsbereich Privatwaldbetreuer Herbert Immetsberger) aufgelöst und die Privatwaldbetreuung neu strukturiert werden sollte. Herr Herbert Immetsberger war über viele Jahre hinweg der zuständige Privatwaldbetreuer für unsere Forstbetriebsgemeinschaft. Durch den Einsatz des Vorstandes konnte mit dem Leiter der Abteilung Behördliche Aufgaben, Herrn Thomas Schriever von der Zentralstelle der Forstverwaltung in Neustadt/Weinstraße, die Übereinkunft getroffen werden, dass dem Verein auch weiterhin ein Ansprechpartner für die Privatwaldbetreuung zur Verfügung steht.

Das Jahr 2017

Herr Wolfgang Kettering wurde in der Jahreshauptversammlung am 17.03.2017 zum Ehrenmitglied ernannt. Wolfgang Kettering war 25 Jahre Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe und Vertrauensperson von Höheinöd.

Für die Gemarkung Obernheim-Kirchenarnbach/Hettenhausen, Arnbachtal wurde eine Vertrauensperson und ein Vertreter gewählt. Die Satzung wurde dahingehend geändert. Es wurden Michael Müller und Willi Woll als seine Vertreter, beide aus Obernheim-Kirchenarnbach, gewählt.

Die Privatwaldbetreuung wird neu geregelt. Der zukünftige Privatwaldbetreuer im Forstamt Westrich ist Uwe Bischoff aus Petersberg, dessen Dienstsitz sich beim Forstamt Westrich in Pirmasens befindet. Ihm wird Forstwirtschaftsmeister Daniel Büffel vom Forstamt Kaiserslautern als Unterstützung zur Seite gestellt.  Weiterhin ist Christoph Wagner aus Waldfischbach im Forstrevier Holzland für die Privatwaldbetreuung in dem von ihm betreuten Gemarkungen zuständig.

„Das Holz muss aus dem Wald“ war das Thema der Exkursion am 30.09.2017 zum Thema „Jungbestandspflege“. Es wurden Waldgrundstücke in den Gewannen „Am Wahlenkopf“ und „Am Dachsenkopf“ besichtigt. Vor ungefähr 30 Jahren sind die Flächen mit Eichen, Ahorn, Fichten und Douglasien aufgeforstet worden. 

Das Jahr 2018

Der 1. Neujahrsempfang der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe fand auf Anregung von Michael Müller am 19.01.2018 in Weselberg statt. Es wurden Stückholz- und Pelletkessel der Fa. Eta durch Fa. Heiko Vollmer vorgestellt. Der Beschluss wurde in der Vorstandsitzung am 13.11.2017 gefasst.

Herr Dr. Schuh vom Waldbesitzerverband gab in der Jahreshauptversammlung vom 02.03.2018 bekannt, dass der Rundholzverkauf aus Kommunal- und Privatwald aufgrund des laufenden Kartellverfahrens neu strukturiert werden soll. Somit soll das Rundholz ab 2019 nicht weiter über Landesforsten vermarktet werden, sondern neben den bestehenden Forstwirtschaftlichen Vereinigungen Kommunale Vermarktungsorganisationen gegründet werden.

Im Rahmen einer Exkursion am 29.09.2018 hatten die beiden Privatwaldbetreuer Uwe Bischoff und Daniel Büffel wieder einmal hervorragende Flächen bei Weselberg und Schauerberg ausgesucht. Thema dieser Exkursion war die „Jungbestandspflege“ und die Auswahl der sogenannten „Z- Bäume“.

Das Jahr 2019

Neujahrsempfang am 19.01.2019. Auch in diesem Jahr konnte die Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe die mehr als 60 Mitglieder und Gäste beim Neujahrsempfang begrüßen. Im Anschluss referierte Jörg Geßner der Fa. Geßner, Dellfeld über den Einsatz von Sonderkraftstoffen und Schutzkleidung. Weiter ging es mit der Holzernte. Marcel Weis der Fa. Weis aus Obernheim erläuterte und präsentierte den umfangreichen Maschinenpark und wie dieser zum Einsatz kommt.

Am 29.03.2019 wurde in der Jahreshauptversammlung der Beschluss gefasst, dass künftig ein jährlicher Mitgliedsbeitrag in Höhe von10,- Euro erhoben wird. Die Satzung wurde dementsprechend geändert. Laut Mitgliederliste zählte der Verein bis dahin 330 Mitglieder mit einer Fläche von ca. 800 Hektar.

Weiterhin wurde auf Anregung von Michael Müller aus Obernheim-Kirchenarnbach der Beschluss gefasst, dass eine Homepage/Internetseite der Forstbetriebsgemeinschaft erstellt werden soll. Die Seite konnte Ende 2019 realisiert werden. Der Verein ist seitdem unter www.fbg-sickinger-hoehe.de online erreichbar.

Am 27.09.2019 fuhr anlässlich der Agrarministerkonferenz in Mainz eine Delegation der Forstbetriebsgemeinschaft Sickinger Höhe zusammen mit den umliegenden Waldbauvereinen Zweibrücken und Sickinger Wald zur Demonstration, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Exkursion am 12.06.2019. Die gemeinsame Frühsommerexkursion des Waldbauvereins Zweibrücken und des Forstamtes Westrich ging geografisch nicht weit weg, thematisch umso weiter. Bernhard Mettendorf, studierter Forstwissenschaftler aus Zweibrücken, hat sich in seinen Waldungen im Naturraum Sickinger Höhe mit dem Anbau eingeführter Baumarten befasst.

Die Tagesfahrt in diesem Jahr am 13.10.2019 führte uns in das Werk zu John Deere nach Mannheim. Nach einer gelungenen Führung mit anschließendem Mittagessen ging es weiter nach Speyer mit einer Stadtführung. Der Abschluss fand auf dem Ständenhof in Münchweiler statt.

Informationsveranstaltung am 22.10.2019 vom Forstamt Westrich. Exkursionsthema war die Etablierung der Weißtanne in den Wäldern mit geringen Alttannen Vorkommen. Die Weißtanne ist unter den Nadelhölzern eine Baumart für die Zukunft, die im Klimawandel mit unseren klimatischen Verhältnissen prima zurechtkommt.

Die weiteren Aktivitäten unseres Vereins ab dem Jahr 2020 können Sie unter Aktivitäten nachlesen.

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